Verlag Heidi Franitza, Oberschwaigstraße 5 a, 92237 Sulzbach-Rosenberg, Tel: 0175/46 34 190 oder 09661/81 11 01, Email: heidi.franitza@t-online.de
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Inhaltsverzeichnis SCT 46 5 Leitartikel 6 Inhaltsverzeichnis 8 Ready to Race, KTM-Gespann 14 Ab-Reibung, Africa-Twin-Gespann 16 Der Bergpreis, Gespannsport 18 Dreirad-Genuss, Bayerwald-Gespanntreffen 24 Hotel California, Moto-Guzzi-Gespann 26 Der Prototyp, neuer Tripteq-Beiwagen 27 Der perfekte Winterhelm? 28 Die Hubraumfrage, Hudson-Gespann 30 Plug-in-Hybrid 34 Sechsappeal, BMW-K 1600-Gespann 36 Das Ding 37 Pannenhilfe 38 Alka-Hauler, Custom-Gespann 44 Sicherheit im Norden, Spike-Technologie 46 Purer Fahrgenuss, Choda-BMW-Gespann 48 Termine 50 Custom-Fieber, Honda-Fury-Gespann 51 Travel-News 52 Leserbriefe 54 Nachrichten 64 Grill Beast, Indian-Gespann 65 Besuch aus Franken 66 Gespannfahrer-Shop 68 Nur wenige kamen durch, Gespann-WM 74 Vorschau, Impressum 75 Nachgefragt
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Zukunft oder Sackgasse Vor über 100 Jahren wurde der Beiwagen als Transporterweiterung an einem Motorrad erfunden. Die praktische Aufgabenstellung änderte sich später und das Gespann wurde zum Freizeitvehikel, zum Hobby. Jetzt schlittert es in die Phase 3, die Phase der Elektrifizierung. Schon glaubte man in den letzten Jahren, dass ein Gespann kaum noch eine Zukunft habe. Nachlassendes Käuferinteresse und Homologationsauflagen schienen die Dreiräder ins Abseits zu schieben. Durch die bedenklich schrumpfende Händlerschaft wurde dieser Trend noch begünstigt. Mit der Umweltdiskussion kam in den letzten Monaten jedoch wieder etwas Input in die Szene. Denn die Diskussion zur Elektromobilität geht auch an der Gespannszene nicht spurlos vorbei. Und das nicht erst seit gestern. Schon Anfang der 90er Jahre baute ein hessischer Kawasaki- Händler ein Solargespann mit Elektromotor, Uli Jacken untersuchte Anfang des Jahrtausends inwieweit das dritte Rad die Reichweite eines Elektrorollers beeinflusst. Und erst kürzlich stellte Ural ein Gespann vor, in dem ein Elektroantrieb des Motorradherstellers Zero eingepflanzt wurde. Nach Aussage von Ural habe man derzeit jedoch noch keine Absichten, ein Elektrogespann in Serie zu produzieren. Der jetzt aktuelle, dieses Thema betreffende Vorstoß kommt nicht von der Händlerschaft, sondern von privater Seite. Das sogenannte Plug-in-Hybrid-Gespann hat einen Elektromotor im Beiwagen, der in Verbindung mit dem Verbrennungsmotor als Beiwagenantrieb genutzt werden kann aber auch als Stand-alone Rückwärts- oder Vorwärtsantrieb. Das erste Plug-in-Hybrid-Gespann bietet zwar noch viel Entwicklungspotential, aber es verleiht dem Fahrzeug wieder den exotischen Status, der auch in den vergangenen Jahren einen Teil der Faszination beim Gespannfahren ausmachte. Noch profitiert die deutsche Händlerschaft von der Nachfrage. Das zweifellos vorhandene Entwicklungspotential der Branche liegt jedoch brach. Ob das auf Dauer gut geht, muss man arg bezweifeln. Die nächsten Jahre werden auf alle Fälle spannend. Martin und Heidi